Hilfen der Bundesländer

Eine Übersicht der Stellen, die für Corona-Soforthilfen in den Bundesländern zuständig sind finden sich hier:
Übersicht-Stellen-Coronahilfen

 

Baden Württemberg (30.03.2020)

– Wiedereröffnung der Kinos: 1. Juni

 

Soforthilfeprogramm: In Baden Württemberg können Unternehmen im Sinne der KMU-Definition der Europäischen Union mit bis zu 50 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente (VZÄ)) und wirtschaftlich tätige Angehörige der Freien Berufe mit bis zu 50 Beschäftigten (VZÄ) echte Zuschüsse bei der L-Bank beantragen. (Im Sinne des o.g. Soforthilfeprogramms des Bundes.)

Die Förderung erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses zunächst für drei Monate in Höhe von bis zu

  • 9.000 Euro für antragsberechtigte Soloselbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigen,
  • 15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigen,
  • 30.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigen.

Antragsstellung: ab 25. März 2020 (abends) unter:
https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/

Zum Antragsformular geht es hier:
https://www.bw-soforthilfe.de/Soforthilfe/einreichen

Zum Liquiditätsengpass, der beim Antrag begründet werden muss, hat das Wirtschafsministerium inzwischen präzisiert: Das Privatvermögen muss nicht mehr in die Prüfung eines Corona-bedingten Liquditätsengpasses miteinbezogen werden. Antragssteller müssen nur nachweisen, dass die laufenden betrieblichen Einnahmen nicht ausreichen, um die laufenden betrieblichen Kosten des Unternehmens zu finanzieren. Dies gilt rückwirkend, also auch für Anträge, die bereits in den letzten Tagen eingereicht wurden.

 

Bayern (14.05.2020)

– Wiedereröffnung der Kinos: 15. Juni

 

Corona-Konzept für Kinos
Die bayerische Staatsregierung hat umfangreiche Starthilfen für die Wiedereröffnung der derzeit wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Kinos beschlossen. Insgesamt stellt der Freistaat bis zu 12 Millionen Euro bereit, um den Filmtheatern bei der schwierigen Anlaufphase nach der Schließung unter die Arme zu greifen. Weitere 7 Millionen Euro sollen bei Bedarf zur Absicherung von Corona-bedingten Risiken für bayerische Filmproduktionen zur Verfügung stehen.

Die 12 Millionen Euro Anlaufhilfen sollen vor allem kleinen Kinos mit bis zu sieben Leinwänden aber auch größeren inhabergeführten Kinos zu Gute kommen. Details des Förderprogramms werden in einem nächsten Schritt in engem Kontakt mit den Branchenverbänden und Fachleuten erarbeitet. Das Geld soll die Kinos in den ersten Monaten nach der Wiedereröffnung bis Ende 2020 unterstützen, in denen sie wegen der geplanten Corona-Hygienemaßnahmen voraussichtlich nur einen Teil ihres früheren Umsatzes erzielen können.

 

Soforthilfeprogramm: Bayern hat derzeit noch ein eigenes Soforthilfeprogramm. Anträge auf Soforthilfe können von gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben. Die bayerische Soforthilfe wird bald mit der Bundeshilfe kombiniert und dann aufgestockt.

  • bis zu 5 Erwerbstätige 5.000 Euro, (bald 9.000 Euro aus Bundesmitteln)
  • bis zu 10 Erwerbstätige 7.500 Euro, (bald 15.000 Euro aus Bundesmitteln)
  • bis zu 50 Erwerbstätige 15.000 Euro, (soll aufgestockt werden)
  • bis zu 250 Erwerbstätige 30.000 Euro. (soll aufgestockt werden)

Alle Informationen finden Sie unter: https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

Das Antragsformular finden Sie hier: https://www.soforthilfe-corona.bayern/

 

Berlin (16.04.2020)

– Wiedereröffnung der Kinos: 30. Juni

 

Soforthilfeprogramm: Das Land Berlin kombiniert die Soforthilfen des Bundes für Kleinst- und Solounternehmen mit bis zu 5 Mitarbeitern mit einem eigenen Förderprogramm. Für sie gibt es über die Hilfen hinaus 5.000 Euro mehr.

Alle Informationen finden Sie unter:
https://www.ibb.de/de/wirtschaftsfoerderung/themen/coronavirus/corona-liquiditaets-engpaesse.html

Die Anträge können online gestellt werden. Man wird dann in eine Warteschlange aufgenommen. Nachweise zur Liquidität sind nicht erforderlich.

Weitere Informationen des Landes Berlin: https://www.berlin.de/sen/web/corona/#c

 

Brandenburg (30.03.2020)

– Wiedereröffnung der Kinos: 06. Juni

 

Soforthilfeprogramm: Vorerst werden 7,5 Millionen Euro bereitgestellt, eine Aufstockung des Rettungsschirms auf 500 Millionen Euro soll ab dem 1. April 2020 erfolgen. Kleine und mittlere Unternehmen erhalten einmalige Zuschüsse, gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen:

  • bis zu 5 Erwerbstätige: bis zu 9.000 EUR,
  • bis zu 15 Erwerbstätige: bis zu 15.000 EUR,
  • bis zu 50 Erwerbstätige: bis zu 30.000 EUR,
  • bis zu 100 Erwerbstätige: bis zu 60.000 EUR

Mehr Infos unter: https://www.ilb.de/de/wirtschaft/zuschuesse/soforthilfe-corona-brandenburg/

Nachweise zur Liquidität sind nicht erforderlich.

 

Bremen (30.03.2020)

– geplante Wiedereröffnung der Kinos: /

 

Eigene Soforthilfe des Landes läuft, derzeit aber nur für Antragsteller bis 9 Beschäftigte (5.000 Euro). Anträge für höhere Beträge sollen aber im Lauf von Kalenderwoche 14 zur Verfügung stehen.
Anträge für Soforthilfe des Bundes sollen ab 1. April online zur Verfügung stehen.

Alle Infos zum derzeitigen Stand finden Sie hier:
https://www.bremen-innovativ.de/corona-info-ticker-fuer-unternehmen/

Mehr Informationen unter der BAB-Hotline: 0421/9600 – 333 und per Email unter task-force@bab-bremen.de

 

Hamburg (30.03.2020)

– Wiedereröffnung der Kinos: 27. Mai

Hamburgische SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – HmbSARS-CoV-2-EindämmungsVO

 

Soforthilfeprogramm: Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen und Unternehmen der Landwirtschaft mit bis zu 250 Beschäftigten (Vollzeitäquivalent), Solo-Selbstständige und Angehörige der Freien Berufe sowie Künstler und Kulturschaffende. Das Hamburger Programm stockt das Bundesprogramm zum Teil noch auf.

Die Zuschüsse werden zur Überwindung eines existenzbedrohlichen Liquiditätsengpass gewährt, der durch die Corona-Krise nach dem 11. März 2020 entstanden ist, weil:
– mehr als die Hälfte der Aufträge aus der Zeit vor dem 11. März durch die Krise weggefallen sind
und/oder
– ein Umsatz- bzw. Honorarrückgang im laufenden und/oder zurückliegenden Monat von mindestens 50 Prozent verglichen mit dem Umsatz der gleichen Monate im Vorjahr (bei Neugründungen im Vergleich zu den Vormonat) vorliegt und/oder
– die Umsatzerzielungsmöglichkeiten durch die Corona-Allgemeinverfügungen massiv eingeschränkt wurden.

Alle weiteren Informationen: https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/hcs

 

Hessen (12.05.2020)

– Wiedereröffnung der Kinos: 9. Mai

Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung

 

Hessen unterstützt mit 50 Mill. Euro kulturellen Neustart
Ein Fonds für Kultureinrichtungen und Spielstätten mit regelmäßigem Veranstaltungsbetrieb soll den Übergang in die vollständige Neueröffnung erleichtern. Kinos, Konzertsäle und Musik-Locations, soziokulturelle Zentren, freie Bühnen, Literaturhäuser und andere kulturelle Spielstätten können etwa für die Entwicklung neuer Formate, bauliche Anpassungen oder auch die Öffentlichkeitsarbeit Unterstützung mit einem Pauschalbetrag von je 18.000 Euro erhalten. Insgesamt werden 500 Fonds-Pakete vergeben. Eine Kombination mit anderen Hilfen, etwa den angekündigten Programmen des Bundes, soll möglich sein. Hessen wird sich auf Bundesebene für eine entsprechend flexible Ausgestaltung der dortigen Maßnahmen einsetzen.
Voraussichtlich ab dem 1. August werden Anträge beim Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst möglich sein.

Informationen zu den Antragsmöglichkeiten:
https://wissenschaft.hessen.de//kulturpaket

Soforthilfeprogramm: Dieses wird in Hessen über das Regierungspräsidium Kassel abgewickelt. Alle Infos und auch der Link zum Antragsverfahren unter folgendem Link: https://rp-kassel.hessen.de/corona-soforthilfe

Es müssen zahlreiche Unterlagen vorbereitet werden. Ein Nachweis zum Liquiditätsengpass ist allerdings nicht nötig. Folgendes wird vorausgesetzt:

– ein großer Teil der Aufträge, die vor dem 11. März vorlagen, sind durch die Krise weggefallen oder
– Ihr Umsatz in diesem März im Vergleich zum Februar oder März 2019 um mindestens die Hälfte eingebrochen ist
und / oder
– eine behördliche Auflage im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie Ihre geschäftliche Tätigkeit massiv eingeschränkt hat
oder
– Ihre liquiden Mittel nicht ausreichen, um kurzfristige Verbindlichkeiten wie Mieten für Geschäftsräume oder Leasingraten für Ihre Betriebsausstattung zu zahlen.

Förderkredite: Davon profitieren kleine Unternehmen und Freiberufler mit bis zu 25 Mitarbeitern und 5 Mio. Euro Jahresumsatz. Diese erhalten Darlehen zwischen 25.000 und 150.000 Euro, die von der Hausbank um mindestens 50 Prozent aufgestockt werden. Es sind keine banküblichen Sicherheiten notwendig. Die Kredite stammen aus dem Förderprogramm Kapital für Kleinunternehmen (KfK).
Kleine und mittlere Unternehmen erhalten außerdem aus Förderprogramm Gründungs- und Wachstumsfinanzierung Hessen (GuW) Betriebsmittelkredite.
Bürgschaften: Es gibt unter anderem Expressbürgschaften für Kredite bis zu 300.000 Euro, die mit einer Bürgschaftsquote von 60 Prozent besichert und bei Erfüllung aller Kriterien besonders schnell erteilt werden. Hessen übernimmt zudem Landesbürgschaften.

Infos gibt es bei der Hessische Landesregierung, E-Mail: buergertelefon@stk.hessen.de und bei der Bürgschaftsbank Hessen: 0611/150777.

 

Mecklenburg-Vorpommern (19.05.2020)

– Wiedereröffnung der Kinos: 25. Mai

Zweite-Corona-Übergangs-LVO MV

 

Das Landeskabinett hat sich in seiner Sitzung am 19.05. darauf verständigt, dass es Kinobetreiber*innen ermöglicht wird, ab dem 25. Mai ihre Kinos wieder unter erhöhten Sicherheitsstandards zu öffnen.

Kinos wieder öffnen zu können, sei für Kinobetreiber*innen auch mit Herausforderungen wie der strikten Einhaltung von Hygiene- und Schutzvorschriften verbunden.

Folgende Auflagen zur Hygiene sowie Einlass- und Kontaktbeschränkungen müssen umgesetzt werden:

  • Begrenzung der Besucherzahlen zur Sicherstellung des Mindestabstands von 1,5 Metern für alle Kinobesucher*innen, ausgenommen zwischen Angehörigen eines Hausstandes.
  • Ein Verkauf von Speisen und Getränken im Eingangsbereich ist unter Beachtung der gestiegenen Hygienestandards erlaubt, ebenso die Mitnahme in den Saal, kein Verkauf im Saal.
  • Wegeleitsystem und Abstandshaltung in gemeinsam genutzten Bereichen.
  • Erstellen eines einrichtungsbezogenen Hygiene- und Sicherheitskonzepts.
  • Ergänzendes Konzept zur Verringerung der Aerosole-Belastung in den Sälen und Innenbereichen unter Berücksichtigung von Faktoren wie Saalgröße und Besucherdichte.
  • Intensivierte Reinigungsintervalle im Gebäude, Bereitstellung von Desinfektionsmitteln auch für Besucher*innen.
  • Für die Beschäftigten besteht die Pflicht, bei Kontakt mit Besucher*innen eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen. Dies gilt nicht, soweit sie durch eine Schutzvorrichtung geschützt sind.
  • Gewährleistung der Nachverfolgbarkeit durch Kontaktdatenerfassung.

 

Soforthilfeprogramm: Das Land setzt das Bundesprogramm 1:1 um. Alle Infos und Anträge finden sich hier:
https://www.lfi-mv.de/foerderungen/corona-soforthilfe/

Achtung: Der Antragsteller muss versichern, dass er durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist. Antragstellende Unternehmen dürfen sich nicht bereits am 31.12.2019 in finanziellen Schwierigkeiten befunden haben.

 

NRW (30.03.2020)

– Wiedereröffnung der Kinos: 30. Mai

Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO, Kultur § 8

 

Soforthilfeprogramm: Alle Infos und den Online-Antrag finden Sie hier:
https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020

In NRW wird ein Finanzierungsengpass angenommen wenn:
– mehr als die Hälfte der Aufträge aus der Zeit vor dem 1. März durch die Corona-Krise weggefallen ist (d.h. sich das Volumen des Auftragsbestandes mehr als halbiert hat)
oder
– die Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat mehr als halbiert sind (für einen noch im März gestellten Antrag werden die Umsätze im Monat März 2020 gegenüber dem Monat März 2019 zugrunde gelegt. Wird der Antrag im April 2020 gestellt, ist der Vergleichsmonat April 2019. Kann der Vorjahresmonat nicht herangezogen werden (z.B. bei Gründungen), gilt der Vormonat.
oder
– die Möglichkeiten den Umsatz zu erzielen durch eine behördliche Auflage im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie massiv eingeschränkt wurden
oder
– die vorhandenen Mittel nicht ausreichen, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten des Unternehmens (bspw. Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten) zu zahlen (= Finanzierungsengpass)

 

Niedersachsen (30.03.2020)

– geplante Wiedereröffnung der Kinos: /

 

Soforthilfeprogramm: Alle Infos und den Online-Antrag finden Sie hier:
https://www.nbank.de/Unternehmen/Investition-Wachstum/Niedersachsen-Soforthilfe-Corona/index.jsp

Kleine gewerbliche Unternehmen, Soloselbstständige und Angehörige der freien Berufe (bis 49 Beschäftigte, bis 10 Millionen Euro Jahresumsatz oder 10 Millionen Euro Jahresbilanzsumme) mit einer Betriebsstätte in Niedersachsen, die sich in einer existenzbedrohlichen Wirtschaftslage befinden und/oder in Liquiditätsengpässe geraten sind.

Diese liegt vor, wenn
– sich für den Monat, in dem der Antrag gestellt wird, ein Umsatz- bzw. Honorarrückgang von mindestens 50 Prozent verglichen mit dem durchschnittlichen monatlichen Umsatz (bezogen auf den aktuellen und die zwei vorangegangenen Monate) im Vorjahr ergibt (Rechenbeispiel: durchschnittlicher Umsatz Januar bis März 2019: 10.000 Euro; aktueller Umsatz März 2020: 5.000 Euro)
und/oder
der Betrieb auf behördliche Anordnung wegen der Corona-Krise geschlossen wurde
und/oder
die vorhandenen liquiden Mittel nicht ausreichen, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus dem fortlaufenden betrieblichen Sach- und Finanzaufwand des Unternehmens (bspw. Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten) zu zahlen (Liquiditätsengpass).

 

Rheinland-Pfalz (30.04.2020)

– Wiedereröffnung der Kinos: 27. Mai

Hygienekonzeptfür Theater, Kinos und Konzerthäusern,Kleinkunst-bühnen mit Bestuhlung

 

Rheinland-Pfalz engagiert sich in Corona-Zeiten für seine Kulturlandschaft: „Kultur ist nicht alles. Aber alles ist nichts ohne Kultur. Deswegen wollen wir die Kultur stärken und für die Krisenzeit Möglichkeiten schaffen, Kultur stattfinden zu lassen“, erklärten die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Kulturminister Konrad Wolf heute in Mainz. Mit einem 15,5 Millionen Euro umfassenden 6-Punkte-Programm wird die Landesregierung die Kulturlandschaft in Rheinland-Pfalz unterstützen. Sie betonten: „Die kulturell bedeutsamen Programmkinos erhalten eine Förderung, um beispielsweise eine Umstellung der Angebote auf Freiluftveranstaltungen und Autokino-Formate vorzunehmen. Für sie ist eine halbe Million Euro vorgesehen.“

https://corona.rlp.de

 

Soforthilfeprogramm: Alle Infos und den Online-Antrag finden Sie hier:
https://mwvlw.rlp.de/de/themen/corona/

Achtung: Der Antragsteller muss versichern, dass er durch die Corona Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, die seine Existenz bedrohen, weil die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen.
Es ist also ein Liquiditätsplan notwenig. Ein Engpass wird nicht automatisch auf Grund behördlicher Schließung angenommen.

Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten werden vom Bundesprogramm nicht erfasst.
Betrieben mit 11 bis 30 Beschäftigten bietet das Land Rheinland-Pfalz ein Sofort-Darlehen mit Zuschusskomponente an. Das Darlehen umfasst bis zu 30.000 Euro, hinzu kommt ein Zuschuss über 30 Prozent der Darlehenssumme. Das sind maximal 39.000 Euro. Das Darlehen kann über die Hausbank beantragt werden.

 

Saarland (30.03.2020)

– Wiedereröffnung der Kinos: 18. Mai

 

Soforthilfeprogramm: Alle Infos finden Sie hier:
https://www.saarland.de/254842.htm

Das Antragsformular finden Sie hier:
https://www.saarland.de/dokumente/res_wirtschaft/Antrag_Soforthilfe.pdf

 

Sachsen (30.03.2020)

– Wiedereröffnung der Kinos: 15. Mai

Sächsische Corona-Schutz-Verordnung –SächsCoronaSchVO

 

Soforthilfeprogramm: Alle Infos und den Online-Antrag finden Sie hier:https://www.sab.sachsen.de/förderprogramme/sie-benötigen-hilfe-um-ihr-unternehmen-oder-infrastruktur-wieder-aufzubauen/soforthilfe-zuschuss-bund.jsp

Weiteres Programm der sächsischen Aufbaubank: “Sachsen hilft sofort“: Mit diesem Soforthilfe-Darlehen werden Einzelunternehmer (Solo-Selbstständige), Kleinstunternehmer und Freiberufler unterstützt, die aufgrund der Auswirkungen des Corona-Virus mit unverschuldeten Umsatzrückgängen konfrontiert sind.

  • zinsfreies Sofortdarlehen, das drei Jahre lang nicht zurückgezahlt werden muss
  • wirtschaftlich gesunde Solo-Selbstständige, Kleinstunternehmer und Freiberufler
  • von 5.000 Euro bis 50.000 Euro für zunächst vier Monate. In begründeten Ausnahmefällen auf bis zu 100.000 Euro aufstockbar

Antragsstellung ab sofort unter: https://www.sab.sachsen.de/förderprogramme/sie-benötigen-hilfe-um-ihr-unternehmen-oder-infrastruktur-wieder-aufzubauen/sachsen-hilft-sofort.jsp#program_news

 

Sachsen-Anhalt

– Wiedereröffnung der Kinos: 28. Mai

Verantwortliche Rückführung der Covid19-Eindämmungsmaßnahmen

 

Schleswig-Holstein (30.03.2020)

– Wiedereröffnung der Kinos: 18. Mai

Corona-Bekämpfungsverordnung – Corona-BekämpfVO

 

Soforthilfeprogramm:Alle Infos und den online-Antrag finden Sie hier:
https://www.ib-sh.de/produkt/corona-soforthilfe-programm/

Gefördert wird Liquidität, um laufende Betriebsausgaben wie z. B. Mieten, Kredite für Betriebsräume und Leasingraten für die nächsten 3 Monate zu überbrücken. Ein Liquiditätsnachweis scheint nicht gefordert.

 

Thüringen (30.03.2020)

– Wiedereröffnung der Kinos: 6. Juni (möglich)

 

Soforthilfeprogramm: Alle Infos und den online-Antrag finden Sie hier:
https://aufbaubank.de/Foerderprogramme/Soforthilfe-Corona-2020#foerderzweck

Die Leistungen werden zur Abwendung von Schäden durch die Corona-Pandemie gewährt. Ein Liquiditätsnachweis ist bislang nicht erforderlich. Der Schaden muss aber dargelegt werden.