Hilfen der Filmförderungen der Länder

Baden Württemberg (27.03.2020)

Jedes Kino, das im Jahr 2019 einen Kinopreis der MFG bekommen hat, erhält eine nachträgliche Erhöhung von 5.000 Euro. Zudem verzichtet die MFG in 2020 ersatzlos auf alle Rückzahlungen aus Kinoinnovationsdarlehen von hiesigen Kinos.

Die zusätzlichen 5.000 Euro aus der Erhöhung der Kinopreise 2019 können die jeweiligen Kinos ab sofort bei der MFG mit einem formlosen Antrag abrufen. Ansprechpartner bei der MFG Baden-Württemberg für die Erhöhung der Kinopreise ist das Förderteam Kino/Verleih unter der Leitung von Maria Gomez (gomez@mfg.de).

Der Verzicht der MFG auf Rückzahlungen aus Kinoinnovationsdarlehen in 2020 muss von den Kinos ebenfalls formlos beantragt werden. Dieser Verzicht erfolgt im Rahmen der sog. De-Minimis-Regelung der EU für Kleinbeihilfen. Bei den zinsfreien Kinoinnovationsdarlehen handelt es sich um eine Investitionshilfe der MFG für Kinos, die in ihre Infrastruktur, z. B. in erforderliche Technologien, investieren wollen. Sie erhalten ein Darlehen bis maximal 50.000 Euro, das regulär in einem Zeitraum von bis zu zehn Jahren zurückgezahlt werden muss.

Weitere Informationen: https://www.mfg.de/

 

Bayern (16.04.2020)

Beim FFF Bayern können seit 15. April die Anträge auf Gewährung einer Filmtheater-Programmprämie 2020 eingereicht werden. Die Einreichrist endet am Dienstag, 2. Juni 2020.
Aufgrund der Corona Krise wird das Einreichverfahren vereinfacht. Die Einreichung der Unterlagen kann in diesem Jahr auch online per E-Mail an programmpraemie@fff-bayern.de oder in Papierform erfolgen. Bei Einreichung der Unterlagen in Papierform reicht die 1-fache Ausfertigung. Aus Sicherheitsgründen bitten wir darum, die Anträge ausschließlich per Post oder Kurier an die Geschäftsstelle des FFF Bayern zu schicken. Bei Einreichung per E-Mail bitte alle Dokumente als PDF-Dateien speichern.
Das Antragsformular sowie das Formular zum Spielplan und das aktualisierte Merkblatt stehen auf der FFF Homepage unter www.fff-bayern.de zum Download zur Verfügung.
Über die Vergabe der Programmprämien entscheidet der FFF Vergabeausschuss im Juni. Die Auszahlung der Prämien erfolgt bis Ende Juni.

 

Berlin-Brandenburg (14.05.2020)

Das Medienboard Berlin-Brandenburg hat 2020 die Kinopreis-Prämie auf insgesamt rund 1,5 Mio. Euro erhöht: Jedes der 61 Bewerber-Kinos erhielt bereits eine Soforthilfe in Höhe von 10.000 Euro. Für die Preisträger*innen verdoppelt sich in diesem Jahr die Preisprämie!
So hofft das Medienboard, dass die Kinos die Herausforderungen durch Schließung, aber auch bei Wiedereröffnung wie z.B. Kosten für Hygienekonzepte stemmen können.

Kinoprogrammpreis Berlin-Brandenburg auf 1,5 Mio. € verdreifacht

 

Hamburg (06.04.2020)

In Hamburg hat der Senat das Kinosoforthilfeprogramm „Kino Hilfe Hamburg“ ins Leben gerufen, das mit 550.000 Euro ausstaffiert ist. Die Mittel werden aus dem „Hilfspaket Kultur“ bereitgestellt, mit dem die Behörde für Kultur und Medien kulturelle Einrichtungen auf der Grundlage bereits existierender Förderinstrumente unterstützt. Das Programm dient der Existenzsicherung von Hamburger Kinos und Abspielstätten. Unterstützt werden Häuser, die in den vergangenen drei Jahren mit dem Hamburger Kinopreis ausgezeichnet wurden sowie „kulturell herausragenden stadtteilbezogenen Filmtheatern und besonderen filmbezogenen Initiativen“, die durch die zeitweilige Schließung in eine besondere Notsituation geraten sind. Die Förderhöchstsumme beträgt dabei 50.000 Euro pro Filmtheater. Zuwendungsfähig sind unter anderem laufende Betriebskosten und nachweisbare Ausfallkosten. Die Vergabe erfolgt über die FFHSH.

 

Mitteldeutsche Medienförderung – Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen (08.05.2020)

Um die mitteldeutschen Kinos in der existenzbedrohenden Corona-Krise in ihrer Liquidität zu stärken und ihr Engagement für ein hochqualitatives Filmprogramm zu würdigen, wird die Mitteldeutsche Medienförderung GmbH (MDM) die Kinoprogrammpreise Mitteldeutschland einmalig von 100.000 Euro auf 300.000 Euro erhöhen und verdreifacht somit den Kinoprogrammpreise Mitteldeutschland zur Stützung der Kinos.
Unterstützung erfahren alle Filmtheater, die sich für den Kinoprogrammpreis 2020 beworben haben. Damit die Preisgelder den Kinobetreiber*innen zeitnah zu Gute kommen, wird die Entscheidungssitzung der unabhängigen Experten-Jury vorverlegt und eine Auszahlung im Juni avisiert.

 

Niedersachsen und Bremen (16.04.2020)

Nachdem durch die Länder Niedersachsen und Bremen die Mittel für die Kinoprogrammpreise mit 150.000 Euro einmalig mehr als verdoppelt wurden, können die Kinobetreiber*innen die Prämien ab sofort abrufen.
Die Jury des Kinobüros Niedersachsen-Bremen e. V. hat entschieden, dass alle Kinos, die sich mit ihrem Programm für das Jahr 2019 beworben haben, die Sonderprämie erhalten. Insgesamt haben sich 58 Kinos beworben, 51 aus Niedersachsen und sieben aus Bremen. Damit erhalten 22 nichtgewerbliche Kinos jeweils 1.500 Euro und 36 gewerbliche Kinos 3.000 Euro.

 

NRW

Kinos in NRW, die in 2019 einen Kinoprogrammpreis erhalten haben, können über die Filmstiftung eine Aufstockung von einmalig 5.000 Euro beantragen. Die Zusatzprämie ist mit einem formlosen Antrag sofort abrufbar. Ansprechpartnerin ist die zuständige Förderreferentin Britta Lengowski (brittalengowski@filmstiftung.de).

 

Schleswig-Holstein (09.04.2020)

In Schleswig-Holstein wurde der Kinoprogrammpreis 2020 auf 150.000 Euro aufgestockt. Das Bundesland hat seinen Kinopreis 2020 nicht nur verdreifacht, sondern auch die Juryentscheidungen vorgezogen, um die Prämien sofort als einmaligen Zuschuss an die entsprechenden Kinos auszahlen zu können. Das Besondere dabei: da keine öffentliche Veranstaltung möglich ist, wurden die Preise per Video vergeben:

Kinopreisverleihung Schleswig-Holstein HOME EDITION